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Angebote für junge Suchtkranke (Bild: eine Gruppe Jugendlicher) Angebote für junge Suchtkranke

Begleitende Hilfe, Nachsorge und Prävention sind auch in der Arbeit für und mit jungen Menschen wichtige Elemente in der Suchtselbsthilfe. Die Konsummuster junger Erwachsener unterscheiden sich von denen der älteren Generation. Alkopops beispielsweise werden überwiegend von jungen Menschen konsumiert. Wenn auch Alkohol weiterhin als Einstiegsdroge gilt, verwenden doch viele junge Menschen unterschiedlichste Suchtmittel oder zeigen andere suchtähnliche Verhaltensweisen (Cannabis, Medikamente, Ecstasy, Spiel- , Ess- oder Magersucht). Aus einem so kombinierten Missbrauchsverhalten kann eine Mehrfachabhängigkeit (Polytoxinomanie) entstehen.

Sucht entwickelt sich immer als Bewältigungsstrategie für Probleme. Viele junge Menschen suchen nach Wegen, sich selbst zu stabilisieren. Sie haben großen Bedarf an Hilfe und Unterstützung und am Aufbau von Beziehungen zu Menschen, die suchtmittelfrei leben. Die Selbsthilfegruppen des Kreuzbundes bieten einen suchtmittelfreien Begegnungsraum und einen reichen Schatz an Erfahrungen, den junge Abhängige nutzen können.

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