Aktuelles und Berichte
Helferschulung Basiswissen
Nach
erfolgreichem Abschluss der Helferschulung am
26.-27.03.2011 in Heppenheim bat mich Herbert Rogge einen
kurzen Bericht zu dem Seminar zu verfassen. Meine Gedanken
begannen zu kreisen. Was sollte ich schreiben? Mir fiel
nicht viel zu dem Thema ein, da Bernd und Herbert bereits
über die Schulung ja schon berichten wollten.
Nach
längerem Grübeln fasste ich den Entschluss, über die
Entstehung und Vorbereitungen zu diesem Seminar zu
berichten.
Für die Teilnehmer beginnt die Helferschulung mit der
Zimmerbelegung und dem anschließenden Stehkaffee. Der
Anspruch auf eine perfekte Organisation ist vorhanden. Aber
wie viel Zeitaufwand und Arbeit die Vorbereitung in
Anspruch nimmt, ist den ihnen kaum bewusst.

Teilnehmer/innen treffen im Tagungshaus ein
Gehen
wir ein paar Monate zurück und beginnen mit der
Terminfestlegung im Sommer 2010. Das Thema Basiswissen
sollte den Gruppenleitern und Interessierten näher gebracht
werden. Das Wochenende vom 19.-20. März 2011 war
vorgesehen. Für 25 Personen buchte Hajo Müller das „Haus
am Maiberg“ in Heppenheim. Natürlich stellte sich uns
wieder die Frage, bekommen wir genügend Teilnehmer, um die
Schulung durchzuführen? Oder müssen wir, wegen mangelndem
Zuspruch, das ganze Seminar wieder absagen? Das Risiko war
gerade wegen des gewählten Themas sehr groß.
Die Hoffnung stirbt zuletzt und wir machten uns an die
Arbeit.
Durch
vorherige Besuche von Bundesseminaren mit dem Thema
„Basiswissen“, habe ich viele DV Beauftragte kennen
gelernt. Darunter auch den Weggefährten Ralf Rieß aus dem
DV Regensburg. Selten habe ich einen Referenten gehört, der
dieses ernste Thema mit soviel Elan, Witz und Humor
vermitteln konnte. Meine Überlegung war, dass dies der
richtige Mann für unsere Schulung wäre. Nach einem Anruf
konnte ich ihn für unser Seminar begeistern und erhielt
auch prompt eine Zusage für unser Seminar.

Die Teilnehmer/innen
Einen
Tag später erhielt ich eine Mail, nach Durchsicht seiner
Termine wäre dieser Termin sehr ungünstig, da zu diesem
Zeitpunkt die Delegiertenversammlung des DV Regensburg
stattfinden würde. Meine Enttäuschung war groß. Mein
Zugpferd zu diesem Seminar, sah ich schwinden.Aber konnte
ich diesen Termin nicht verlegen? Anruf bei Hajo und bei
Herbert; ich sollte versuchen den Zeitpunkt zu verschieben.
Gleich am nächsten Morgen den Anruf in Heppenheim. Welch
ein Glück, sie waren mit einer Verlegung auf den 26.-27.
März 2011 einverstanden. E--mail und Anruf nach Regensburg.
Ralf Rieß sagte zu und hatte nun die Möglichkeit, sein
Konzept des „Basiswissen“ zu vermitteln. Nun waren wir
beide, der Referent und ich, zufrieden. Eine große Hürde
war genommen. Jetzt konnten wir weiter planen. Aber die
Frage mit der genügenden Anzahl der Teilnehmer bestand
immer noch. Die würde sich erst zum Anmeldeschluss klären.
Als
nächstes stand die Ausschreibung im Seminarheft an. Welche
Überschrift formulieren wir zu dem angeblich trockenen
Thema Basiswissen, mit dem wir schon schlechte Erfahrung
gemacht hatten.
Helferschulung: Ein Workshop für Gruppenverantwortliche.
So lautete unsere Einladung im Seminarheft. Um das ganze
Seminar etwas aufzulockern, wollten wir auch Themen zur
Gruppenverwaltung ansprechen. Das Thema „Recht in der
Gruppe“ sollte auch behandelt werden. Herbert konnte für
offene Rechtsfragen, den Justiziar des DV Caritasverbandes
Mainz, Herrn Grieb, verpflichten. Die Kontoführung und
Beantragung für Fördergelder sollten auch behandelt werden.
Nach Ansicht der Einladung, sollte das Seminar rundherum
ein lehrreiches Wochenende werden.
Zur
Festlegung des Seminarablaufes trafen Herbert und ich sich
im Caritashaus in Bingen. Es liegt ungefähr in Wegesmitte
von Büttelborn und St. Goar und keiner hatte eine weite
Anreise. Nach ungefähr drei Stunden hatten wir den
Tagesablauf für das Seminar festgelegt. Uhrzeiten, Vortrag,
Pausen, alles war genau geplant. Die Essenszeiten wollte
ich telefonisch in Heppenheim nachfragen. Gleich am Montag
würde ich anrufen.
Nach
der Begrüßung am Morgen, fragte ich die gute Frau vom „Haus
am Maiberg“,
wann ihre Mittagsessens- und Abendbrotzeit wären und den
Stehkaffee würden wir bitte am Samstagmorgen um 9 Uhr
einnehmen. „Wie Stehkaffe und Mittagessen am Samstag?“
fragte die Dame Frau zurück. „Der Kreuzbund hat das
Haus erst am Samstagnachmittag ab 14 Uhr gemietet“. Ich war
wie vor den Kopf geschlagen. Die Zeit von
Samstagnachmittag bis Sonntagmittag wäre zu kurz für den
Umfang der Themen und die Aufmerksamkeit lässt bekanntlich
am Samstagmittag sehr nach. Der Beauftragt für die
Häuserbelegung hatte nach altem Muster verfahren. (Schulung
von Samstagnachmittag bis Sonntag). Wir hatten nun das
Nachsehen. Sollten wir Absagen, oder uns einen alternativen
Weg suchen?

Der Hauptreferent
Nach
mehreren Telefonaten konnte Herbert den Pfarrsaal der
Katholischen Kirche Heppenheim für den Samstagmorgen
mieten. Dies war aber mit einem kurzen Spaziergang und
Änderungen mit den Vortragsvorbereitungen verbunden. Was
soll`s, `in diese Art konnte das Seminar stattfinden.
Jetzt
weiß ich, dass man zur Vorbereitung einer Schulung des
Kreuzbundes, wirklich starke Nerven benötigt. Aber dies war
noch nicht alles. 14 Tage vor Beginn erhielt ich von
Heppenheim die Nachricht, dass wir nun doch am
Samstagmorgen anfangen könnten. Herbert anrufen, den
Pfarrsaal abbestellen. Hoffentlich ohne Kosten. Dem
Referenten die neue Situation mitteilen, denn nun konnten
wir, wie geplant, das Seminar vorbereiten und ausrichten.
Am
Samstag, den 26. März, als ich alle angemeldeten Teilnehmer
begrüßen durfte, der Referent aus dem DV Regensburg gut
angekommen war, den Gast Jochen Wachowski, Beauftragter für
das Basiswissen des DV Köln, herzlich willkommen hieß und
den wunderschön vorbereitete Tagungsraum sah, fiel mir ein
so großer Stein vom Herzen, dass Heppenheim meinte, ein
neues Erdbeben wäre ausgebrochen.

Dank an den Referenten
Soweit
die „Vorbereitungen“ für das Seminar „Basiswissen“ des
Kreuzbund DV Mainz.
Ich
freue mich auf das nächste Seminar.
Wolfgang Weber
Kreuzbund Stadtverband Bingen
St. Goar, den 31.03.2011
Bilder: Herbert Rogge
Ein inhaltlicher Bericht wird folgen.
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