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Aktuelles und Berichte

 Bundesseminar
„Damit die Kasse stimmt“ vom 09.-11.09.11 in Würzburg

Als Geschäftsführer im Kreuzbund Diözesanverband Mainz e.V. war ich sehr gespannt auf dieses Thema, denn das ist ja unser täglich Brot und ich wusste, dass ich hierzu noch lange nicht alles weiß. Schön war auch, dass ich unsere beiden frisch gewählten internen Kassenprüfer, Andrea Thimm und Wolfgang Weber (aus Bingen) nicht lange überreden musste auch an diesem Seminar teilzunehmen. Die Mainzer Gruppe wurde dann noch durch den Geschäftsführer des Kreuzbundes Hessen Hartmut Zielke komplettiert.  


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Mit weiteren 16 DV Angehörigen, darunter unsere Bundesvorsitzende Andrea Stollfuß und ihre Stellvertreterin Marianne Schwaiger sowie unseren Referenten Benno Theisling und Heinz-Josef Janßen und als Gast Andrea Walter zogen wir ins Exerzitienhaus Himmelspforten in Würzburg ein. In diesem Haus stimmte alles. Was für die Bischofskonferenzen gut ist, müsste ja eigentlich auch uns passen. So war es dann auch. 

In der pfiffigen Vorstellungsrunde wurde deutlich, dass die Kassenprüfer fast alle neu im Amt sind, was auf der einen Seite gut ist, aber auch viel Einarbeitung erfordert.

Wie heiß alle auf das Thema waren, konnte man später noch in der „Taverna“ feststellen, denn es wurde noch lange Zeit gefachsimpelt.

Samstag
Im ersten Teil des Arbeitstages haben wir in der Gruppe geklärt, welche persönlichen und fachlichen Voraussetzungen Kassenprüfer haben sollten. Wir kamen zu dem Ergebnis, dass als persönliche Voraussetzungen

stabile Abstinenz,  vertrauenswürdig, bekannt, in finanziell geordneten Verhältnissen, selbstbewusst, objektiv mit einer gesunden Distanz zum Vorstand und er sollte KB Mitglied sein

vorhanden sein sollten.

Unter fachliche Voraussetzungen verstehen wir:
Grundkenntnisse der Buchhaltung (kaufmännische Kenntnisse), Erkennung von Zusammenhängen, intensive KB Kenntnisse und das Wissen um die Bedeutung der Gemeinnützigkeit.

Darüber hinaus muss die Bereitschaft zur Weiterbildung vorhanden sein.

Nach all diesen Voraussetzungen war ich froh, dass ich schon Geschäftsführer bin und kein Kassenprüfer werden will! 

Am Nachmittag haben wir im ersten Teil die theoretischen Anforderungen mit den vorhandenen Gegebenheiten verglichen.

Als größte Schwachstellen machten wir im persönlichen Bereich die Grundeinstellung ("wir haben uns im KB alle lieb") also die fehlende Distanz und Objektivität aus.

Im fachlichen Bereich die fehlenden kaufmännischen Grundkenntnisse oder Kenntnisse des Vereinsrechts.

Hier kann aber eine Geschäftsordnung für Kassenprüfer Abhilfe schaffen. 

Der weitere Nachmittag diente zur Durchsprache des Revisionspapiers des Bundesverbandes.

Des Weiteren haben wir die Geschäftsordnung des DV Osnabrück auf unsere Gegebenheiten abgeändert. Dieses Thema haben wir auch noch am Sonntag bearbeitet. 

Nach dem Abendessen (wie alle Mahlzeiten hervorragend), und einem Gottesdienst im Garten der Stille haben wir uns mit der Straßenbahn in die Altstadt begeben. Dort tobte das Leben, denn in Würzburg wurde das Fest der Straßenmusik begangen. Schön, aber umso schwieriger war es, an unser wohl verdientes Eis zu kommen. Aber wir wären keine Kreuzbündler, wenn uns das nicht gelungen wäre.

 

Sonntag
Ein Rückblick auf die „schwarzen“ Fälle der letzten Jahre zeigte klar, dass Wachsamkeit alleine nicht reicht. Es müssen auch Sicherungssysteme vorhanden sein und angewandt werden. 

Darum war die anschließende Verabschiedung einer allgemeinen Geschäftsordnung für Kassenprüfer für uns so wichtig, denn mit diesem Instrument sind wir in der Lage eine für alle DV`s gültige Handhabung für Kassenprüfungen zu installieren. 

Das abschließende Feedback zeigte, wie gut allen dieses Seminar gefallen hat. Gelobt wurde die angenehme Atmosphäre, die lockere Gesprächsführung der Referenten und nicht zuletzt das perfekte Haus. 

Von diesem Seminar wird was übrig bleiben und wir werden unser Wissen nicht nur für uns behalten.

Dank an alle Teilnehmer. 

Herbert Rogge (Diözesanverband Mainz e.V.) 

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