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Aktuelles und Berichte

„Zur Ruhe kommen durch Bewegung, Musik und Tanz“

Fast 20 Frauen aus dem DV- Mainz haben sich getraut am diesem Tagesseminar am 24.09.2011 teil zunehmen und sie haben es nicht bereut. 

Wir wurden bereits mit Musik und Duftkerzen empfangen, was dem ansonsten eher unpersönlichen Ambiente eine ganz ungewohnte Atmosphäre gab. Die Frauenbeauftragte Rosi Patzer wollte die Teilnehmerinnen damit auf das Thema einstimmen. Es ist ihr bestens gelungen. Die bewährten Referentinnen Monika Horneff und Beate Schepper leiteten das Seminar und luden die Frauen ein, sich ganz der Musik und der Bewegung hin zugeben.

  
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Zur Vorstellung sollte jede Frau eine bestimmte Bewegung aus der ersten Einstimmungsmusik vorführen und ihre Gedanken dazu mitteilen. Da kamen dann schon die ersten Erwartungen und Wünsche an den Tag zum Vorschein. 

Es folgte ein kurzes Referat zum Thema Entspannung und Stressbewältigung und dann ging es mit viel Ruhe und Musik weiter. 

Wir bewegten uns durch den Raum wie ein Schwarm Delphine im Wasser. Bildeten Rudel und drifteten wieder auseinander. Wenn möglich mit geschlossenen Augen. Dabei erlebte ich das Gefühl von Nähe und Geborgenheit, ebenso wie von Verlassenheit  und Einsamkeit.

Danach durften wir uns bei einer Massagekette gegenseitig den Rücken massieren. Himmlisch!!!

Eine Meditation von Frau Horneff veranlasste uns überflüssigen Ballast zu verpacken und auf ein Boot zu bringen und das Boot dann auf eine Reise zu schicken. Nach diesen Aktionen war es höchste Zeit für eine Pause. Gestärkt durch das leckere Mittagessen in der Klinik Schloß Falkenhof,  waren wir bereit uns auf neue Abenteuer ein zulassen. 

Die nächste Übung geleitet von Frau Schepper war ein Abenteuer und eine Herausforderung. Eingeteilt in 4 Sequenzen á 15 Min war also die Gesamtdauer 1 Stunde. Dabei ging es in den beiden ersten Sequenzen um Bewegung und Imagination mit Musik und bei den letzten beiden um Ruhe und Nachfühlen und Nachspüren des Erlebten. Und das möglichst mit geschlossenen Augen und natürlich ohne zu reden.

Die Skepsis war groß, aber noch größer war der Mut sich auf diese Übung ein zulassen. Alle  Frauen haben durch gehalten und die einhellige Meinung war, eine tolle Erfahrung und niemand wusste so genau, wo die Zeit geblieben war. Solchermaßen entspannt und erholt stürmten wir das Musikzimmer der Klinik, welches zum Glück schalldicht isoliert ist.
Eine Kakophonie von Trommeln, Schlagen und Rasseln erfüllte den Raum. Frau Horneff konnte sich nur durch einen sehr lauten Pfiff wieder Gehör verschaffen. Um auch dieser Übung einen Sinn zu geben, bildeten wir zwei Gruppen. Während ein Teil der Frauen versuchte mit verschiedenen Instrumenten ein harmonisches Ganzes entstehen zu lassen, wobei immer ein Instrument die Führung übernahm, durften sich die anderen Frauen dazu bewegen, bzw. zu tanzen. Und das Ganze natürlich im Wechsel.
Es war eine wunderbare Erfahrung, wie man auch ohne Worte eine Harmonie und Verständigung erzielen kann und zwar sowie beim Gebrauch der Instrumente, als auch bei der Bewegung.

Wir waren am Ende des Seminars der Meinung, dass es ein sehr gelungener Tag war, dass sich die Mühe gelohnt hatte und dass Alle die das versäumt hatten zu bedauern waren. Das Zusammensein mit den Weggefährtinnen ist für mich und andere immer wieder eine Wohltat. Es herrschte eine Atmosphäre der Offenheit, die man so nirgends sonst finden kann. 

Wir bedanken uns  bei unserer Frauenbeauftragten Rosi Patzer für die Organisation und bei den beiden Referentinnen für die tollen Ideen, die sie mitgebracht hatten. Ich freue mich jedenfalls auf das nächste Mal.

Silvia Altmannsberger
Offenbach 9 

Gruppenbild:
Rosi Patzer

 

 

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