Aktuelles und Berichte
Stressbewältigung
Stress erkannt, Stress gebannt
Pünktlich
um 9.30 Uhr am 27.08.2011 konnte die Falkenhofschulung zum
Thema Stressbewältigung mit 19 Teilnehmern unter der
Leitung von Frau Monika Horneff beginnen.
Beim vorher stattfindenden Stehkaffee konnten sich alte und
neue „Hasen“ schon einmal beschnuppern und den Stress des
Unbekannten überwinden.
Für neue Teilnehmer ist es meist schwer, sich mit
unbekannten Örtlichkeiten, dem noch ungewohnten Ablauf und
den neuen Gesichtern vertraut zu machen. Ich spreche da aus
eigener Erfahrung!
Nach
einer Aufwärm- und Vorstellungsrunde führte uns Fr. Horneff
mit einem kurzen Impuls- Referat in das Thema ein.
Stress entsteht meist durch Arbeit unter anderem deshalb,
weil wir oft meinen wir müssten alles selbst machen. Unser
Körper reagiert auf hohe Anforderungen mit Kopfweh,
Herzrasen, Schweißausbrüchen, Hunger oder Appetitlosigkeit.
Die Situation erscheint gefährlich und unkontrollierbar.
Die Folgen sind oft hoher Blutdruck, Anstieg des
Blutzuckerspiegels und vermehrter Adrenalinausstoß. Wichtig
wäre es jetzt eine Gleichheit zwischen Anspannung und
Entspannung her zustellen. Jeder Mensch hat ein
Stressbelastungs- und ein Stressbewältigungsvermögen.
Manche haben sogar eine Stressresistenz.
Nach
einem ersten Austausch über besondere Stresssituationen
einzelner Teilnehmer, war es Zeit für eine
Entspannungsübung.


Gut
gepolstert mit Matten lagen wir auf dem Boden und führten
nach Anweisung Dehn- und Streckübungen aus. Jetzt konnten
wir locker und entspannt an eine Denkaufgabe gehen.
Überlegen sie sich, wie viel Raum (in Prozent) ausgedrückt
in ihrem Leben folgende Bereiche einnehmen:
Beziehung und Partnerschaft, Leistung und Arbeit, Körper
und Gesundheit, Werte und Sinn.
Es wurde viel gerechnet und aufgeteilt. Da ein Prozentchen
mehr und dort ein paar weniger. Gar nicht einfach.
Dann
machten wir noch eine schriftliche Bestandsaufnahme über
unsere freie Zeit. Haben wir denn freie Zeit, entspricht
das was wir machen unseren Wünschen und Vorstellungen, war
es früher besser oder schlechter, was kann ich mir
vornehmen. Das Ergebnis darüber wurde in Kleingruppen
besprochen und diskutiert.
In der
der Mittagspause gab es wie üblich in der Klinik Schloss
Falkenhof einen deftigen Samstags- Eintopf, lecker und
reichlich und zum Abschluss etwas Süßes.
Gut
gestärkt konnten wir uns der nächsten Aufgabe stellen. Was
sind meine Hauptstressoren im Alltag. Was kann ich tun/
denken, dass der Stress noch heftiger wird und was kann ich
tun/ denken dass er weniger wird.
Auch diese Aufgabe war wieder eine Herausforderung, sich
mit dem Thema Stress einmal auf eine ganz andere Art zu
beschäftigen.
Viele
Stresssituationen können ja nicht einfach vom Tisch
gewischt werden, sonder wir müssen uns täglich aufs Neue
damit auseinander setzen. Damit das viele Denken nicht in
Stress ausarten konnte, war es wieder Zeit für eine
Entspannungsrunde.
Zum
Abschluss wurden noch Tipps gesammelt, was man zur
Entspannung tun könnte.
Jeder durfte seine 3 Lieblingstipps auf einen Zettel
schreiben, die dann eingesammelt wurden. Nach kräftigem
Mischen konnten wir uns gegenseitig einen Zettel „schenken“
und mit diesen guten Wünschen nach Hause fahren.
Fazit: Es
war ein gelungenes, ausgewogenes Seminar mit vielen
Impulsen zum Nachdenken und Anregungen einiges im Leben
einmal zu ändern. Viel Spaß hatten wir auch in den
Gesprächen unter- und miteinander und es macht immer wieder
Freude neue Weggefährten kennen zu lernen und alte wieder
zu sehen.
Autorin
und Bilder:
Silvia Altmannsberger
Offenbach 9
Zurück zur Nachrichtenübersicht >>
|